Stellar (XLM)-Kursananlyse: Besser als XRP?

Stellar (XLM)-Kursananlyse: Besser als XRP?


Stellar (XLM) und Ripple (XRP) zählen seit vielen Jahren zu den etabliertesten Altcoins im Kryptomarkt und haben eine treue Anhängerschaft in der Community.

Während XRP in der vergangenen Woche rund 6,5 % seines Wertes einbüßte, verlor Stellar etwa 7 % und bewegte sich damit in einem ähnlichen Muster. Im bisherigen Jahresverlauf legte XRP dennoch fast 40 % zu, während Stellar rund 7 % im Minus notiert. 

Auf Sicht von zwölf Monaten ergibt sich jedoch ein anderes Bild: XRP konnte um etwa 380 % steigen, Stellar verzeichnete immerhin ein Plus von 300 %. 

Trotz des Rückstands gegenüber XRP bleibt Stellar mit einer Marktkapitalisierung von 12 Milliarden US-Dollar im Vergleich zu Ripples 170 Milliarden US-Dollar für viele Anleger interessant. Immer mehr Investoren richten ihren Blick auch auf XLM. Was ist hier 2025 möglich? 

Stellar im Messari-Report: DeFi als Wachstumstreiber

Der Q2-Bericht von Messari zeigte bereits deutlich, dass sich Stellar zunehmend zu einem relevanten Akteur im DeFi-Sektor entwickelt. Zwar liegt das Netzwerk beim Total Value Locked (TVL) mit rund 70 Millionen US-Dollar noch weit hinter führenden Chains wie Ethereum oder Sui zurück, doch die Wachstumsraten sind bemerkenswert: Innerhalb eines Jahres vervierfachte sich der TVL, gemessen in XLM stieg er um 61 %.

Besonders hervorzuheben ist, dass auch die native Stellar DEX seit Juni offiziell in Statistiken wie DefiLlama einfließt und allein 20 Millionen US-Dollar an aktiven Angeboten bündelt.

Das Ökosystem wird zunehmend vielfältiger. Zu den größten Protokollen gehören FxDAO, ein Collateralized-Borrowing-Projekt mit eigenen Stablecoins, sowie Blend, eine offene Kredit- und Lending-Plattform, die bereits von Wallet-Anbietern wie Meru oder Beans integriert wurde. 

Daneben sorgen dezentrale Börsen wie Aquarius, Soroswap und Phoenix für wachsende Liquidität und Handelsvolumen. Ergänzt wird das Bild durch spezialisierte Protokolle wie Untangled Vaults oder XyclooLabs, die neue Anwendungsfelder im Bereich Portfoliomanagement und Flash Loans eröffnen.

Messari betont zudem die ambitionierten Ziele der Stellar Development Foundation: Bis Ende 2025 sollen in allen zentralen DeFi-Kategorien mindestens zwei aktive Protokolle live sein. Damit will Stellar den Sprung in die Top-10-Netzwerke nach TVL schaffen – ein ehrgeiziges Ziel, das die wachsende Dynamik des Stellar-DeFi-Ökosystems unterstreicht.

So blieben die Krypto-Analysten von Messari bullisch für das Ökosystem: 

„Stellar bringt Vermögenswerte in institutioneller Qualität in die Blockchain und in ein wachsendes DeFi-Ökosystem, um eine globale und wachsende Nutzerbasis zu bedienen. Mit einem vierfachen Anstieg des TVL im Vergleich zum Vorjahr und dem Beitritt großer Emittenten wie PayPal, SG-FORGE, Ondo, Centrifuge und Etherfuse zum Netzwerk neben Protokollen wie Blend eröffnet Stellar neue Möglichkeiten für nachhaltige Renditen und Liquidität, und das alles auf der Grundlage einer bewährten Zahlungsinfrastruktur. Diese neuen Möglichkeiten zielen darauf ab, Finanzdienstleistungen in Schwellenländer zu bringen.“

Stellar gab zuletzt bekannt, dass inzwischen über 100 Millionen Smart-Contract-Transaktionen abgewickelt wurden. Das DeFi-Ökosystem wächst rasant mit Anwendungen wie Lending, Borrowing, Staking, Tokenisierung und Wallet-Lösungen. 

Stellar Prognose: Bullische Charttechnik – explodiert XLM? 

Doch zu einer Stellar Prognose gehört auch die Charttechnik – hier könnte sich laut führenden Analysten etwas bullisches anbahnen.

Der hiesige Trader ordnet Stellar aktuell ausgesprochen bullisch ein. Auf dem langfristigen Chart sieht er eine fast neun Jahre umfassende Basisbewegung, die wie eine „tickende Zeitbombe“ wirkt. Besonders entscheidend sei die Zone um 0,50 US-Dollar: Sollte dieses Niveau nachhaltig in eine Unterstützung verwandelt werden, könnte ein Ausbruch Richtung Allzeithoch ausgelöst werden. Im Vergleich zu anderen Top-100-Altcoins zählt XLM für ihn derzeit zu den attraktivsten Setups.

Peter Brandt bezeichnete den Chart von Stellar (XLM) bereits vor Wochen als einen der potenziell bullischsten im gesamten Markt. Zugleich betonte er klare Bedingungen: Der Kurs müsse unbedingt über dem April-Tief bleiben und in einem nächsten Schritt überzeugend die Marke von 1 US-Dollar überwinden. Erst dann wäre der Weg für eine nachhaltige Trendfortsetzung frei. Bis dahin, so Brandt, bleibe XLM in einer Seitwärtsphase gefangen, weshalb ein Ausbruch noch Zeit benötigen könnte.

Der Trader Jonathan Carter analysierte jüngst derweil den Zwei-Tages-Chart von XLM und erkennt ein klassisches Fortsetzungsmuster. Nach dem Ausbruch aus einer großen bullischen Flagge hat sich nun eine kleinere Flagge gebildet, die als Bestätigung der Trendstärke gilt.  

Diese bullische Bestätigung deutet auf eine sukzessive Fortsetzung der Aufwärtsbewegung hin. Carter nennt konkrete Kursziele: zunächst 0,45 US-Dollar, gefolgt von 0,57 und 0,80 US-Dollar. Langfristig sieht er die Möglichkeit, dass XLM die psychologisch wichtige Marke von 1 US-Dollar erreicht.

XLM gegen BTC. Quelle. Tradingview

Kurzfristig zeigt XLM laut den Tradern durchaus bullische Setups und klare Aufwärtssignale. Damit könnte der Altcoin weiteres Potenzial entfalten.

Im langfristigen Vergleich gegen Bitcoin bleibt das Bild jedoch schwach: Seit Jahren verliert XLM stetig an Wert, sodass sich die Coin vor allem für kurz- bis mittelfristige Trades eignen dürfte. 

Gleichzeitig etablieren sich Krypto-Presales zunehmend als spannende Einstiegspunkte für frühe Investitionen. In diesem lebhaften Umfeld ziehen besonders Projekte wie Bitcoin Hyper die Aufmerksamkeit auf sich, da es Bitcoin mit innovativen Layer-2-Lösungen um Geschwindigkeit und Smart-Contract-Fähigkeiten erweitert.

Auch der auf Solana basierende Telegram Trading Bot Snorter, der blitzschnelle Handelsmöglichkeiten verspricht, sowie der bewusst unkonventionelle Memecoin TOKEN6900, der sich über klassische Nutzenversprechen hinwegsetzt und auf reine Community-Vibes setzt, stehen im Fokus der Anleger.

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