Krypto-Experte: Pump.fun könnte unterbewertet sein

Krypto-Experte: Pump.fun könnte unterbewertet sein

Am Wochenende setzt sich die seit Tagen andauernde Seitwärtsphase am Kryptomarkt fort. Während Bitcoin (BTC) und Ethereum (ETH) weitgehend stabil handeln, geraten einzelne Altcoins stärker unter Druck. Besonders auffällig zeigt sich Pump.fun (PUMP), der binnen 24 Stunden rund 6 % verliert. Auf Wochensicht summiert sich das Minus bereits auf etwa 20 %. Trotz dieser deutlichen Korrektur verweist ein Krypto-Experte nun auf Anzeichen einer möglichen Unterbewertung, die neue Impulse eröffnen könnte.

Pump.fun: Analyst sieht klare Unterbewertung

Der On-Chain-Analyst Simon verweist nämlich auf auffällige Symmetrien zwischen Pump.fun und Hyperliquid, die ein mögliches Bewertungsdefizit offenlegen. In den letzten sieben Tagen kaufte das Pump.fun-Team rund 73.000 SOL im Gegenwert von 17,6 Millionen US-Dollar zurück. Hochgerechnet auf ein Jahr ergibt sich ein Buyback-Volumen von knapp 913 Millionen US-Dollar. Das entspricht etwa 31 Prozent der vollständig verwässerten Bewertung (FDV).

Zum Vergleich: Hyperliquid erreicht im selben Zeitraum ein ähnliches Volumen von rund 967 Millionen US-Dollar. In Relation zur FDV entspricht dies allerdings nur etwa sieben Prozent. Die prozentuale Rückkaufquote bei Pump.fun ist also mehr als viermal so hoch, was eine deutlich intensivere Kapitalrückführung an die Inhaber signalisiert. Genau in dieser Asymmetrie sieht Simon ein starkes Argument für eine Neubewertung.

Denn trotz der hohen Rückkäufe und des stetigen Umsatzwachstums liegt Pump.fun derzeit nur auf Rang 49 der größten Kryptowährungen nach Marktkapitalisierung, während HYPE fast schon ein Top 10 Coin ist. Der Analyst hält dies für eine klare Diskrepanz. Wenn der Kapitalrückfluss und die Umsatzdynamik auf diesem Niveau bleiben, könnte der Markt Pump.fun langfristig höher bepreisen. 

Buybacks als Schlüssel für Tokenbewertung

Der Analyst HYPEconomist betont derweil, dass sowohl Hyperliquid als auch Pump.fun trotz hoher Umsätze im Verhältnis zur Bewertung noch unterbewertet wirken. Pump.fun generierte allein in den letzten 30 Tagen über 100 Millionen US-Dollar an Gebühren – fast auf Augenhöhe mit Hyperliquid. Entscheidend sei das Narrativ der kommenden Jahre: Projekte, die reale Umsätze erzielen und diese durch Rückkäufe an die Community zurückführen, können so den Wert der Token strukturell steigern. 

Das aktuell stärkste Narrativ am Kryptomarkt sind wohl Rückkäufe. Immer mehr Tokens nutzen ihre laufenden Einnahmen, um eigenes Angebot zurückzukaufen – und genau diese Projekte entwickeln sich besser als der Gesamtmarkt. Besonders HYPE und PUMP stechen heraus, da sie nahezu 100 Prozent ihrer Umsätze in Buybacks investieren.

Token-Buybacks funktionieren ähnlich wie Aktienrückkäufe. Ein Projekt nutzt seine Einnahmen, um eigene Tokens am Markt zurückzukaufen. Dadurch sinkt das verfügbare Angebot, was bei stabiler oder steigender Nachfrage den Preis stützen kann. Zudem signalisiert ein Buyback Vertrauen in die eigene Wertentwicklung. Wie bei Unternehmen, die Aktien zurückkaufen, entsteht so ein Mechanismus, der Erträge direkt an die Community zurückführt. 

Pump.fun profitiert weiter von Memecoin-Hype auf Solana

Pump.fun hat sich auf Solana als Plattform etabliert, die den Start von Memecoins radikal vereinfacht. Mit wenigen Klicks lassen sich neue Token launchen, was eine Welle kreativer Experimente auslöste. Dieses Modell führte zu einem explosionsartigen Anstieg an Projekten und Handelsvolumen, wodurch Pump.fun schnell in den Fokus rückte. Zuletzt fachte das beliebte Streaming-Feature erneut die Dynamik auf dem Memecoin-Launchpad an.  

Auch andere Projekte nutzen den Solana-Memecoin-Hype als Grundlage. Snorter etwa entwickelt im Presale einen Trading-Bot, der den Memecoin-Handel automatisieren und optimieren soll. Das Konzept überzeugt offenbar zahlreiche spekulative Anleger: Bereits rund vier Millionen US-Dollar flossen in den Vorverkauf.





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