Anthony Pompliano äußert sich in CNN Interview zu Warren Buffett und Bitcoin

Seit Investmentguru Warren Buffett in einem jüngsten Interview betont hat, dass er „keine Kryptowährungen besitzt“, da diese schlichtweg „wertlos“ wären, geht die Krypto-Community zum Gegenangriff über.

Tron (TRX) Gründer Justin Sun, der zuletzt ein viel beachtetes Mittagessen mit Buffett hatte, hatte ihm im Zuge dessen tatsächlich ein paar Krypto-Gelder geschenkt, die Buffett jedoch nicht lange für sich behalten hat. Der Grund für diese ablehnende Haltung könnte jedoch ein veraltetes Technologieverständnis sein.

Diese These führt zumindest Anthony „Pomp“ Pompliano, Mitgründer und Teilhaber von Morgan Creek Digital, in einem CNN Interview vom 25. Februar ins Feld.

Ich wurde heute von @jchatterleyCNN interviewt.

Ich habe ihr erklärt, warum Warren Buffett nicht der beste Ratgeber in Sachen Technologie ist und warum der geldpolitische Ansatz von Bitcoin den Fiatwährungen überlegen ist.

Wenn dieses Video 500.000 Klicks bekommt, wird Julia weitere Bitcoin-Fürsprecher einladen.

Ihr wisst, was zu tun ist ?? pic.twitter.com/lEcyQkbG6w

— Pomp ? (@APompliano) 25. Februar 2020

Obwohl Pompliano die Expertise von Buffett im Bereich der Aktieninvestitionen respektiert, verweist er auf dessen mangelndes technologisches Verständnis, wenn es um Kryptowährungen geht:

„Ich lasse mir keine technologische Beratung von jemandem geben, der noch ein Klapphandy benutzt und nicht mal E-Mails schreibt.“

Pompliano: Bitcoin hat bessere Geldpolitik

Im weiteren Verlauf des Interviews geht Pompliano noch auf den Unterschied zwischen Bitcoin und Zentralbank-Digitalwährungen (CBDC) ein. So hat Schweden zuletzt eine eigene Digitalwährung getestet und falls diese „E-Krone“ tatsächlich eingeführt werden sollte, wäre Europa einen großen Schritt näher an einem auf der Blockchain basierenden Finanzsystem. Laut Pompliano handelt es sich hierbei jedoch lediglich um Landeswährungen, die auf eine Blockchain verlagert werden und trotzdem noch mit den gleichen „alten“ Fehlern behaftet sind:

„Alles wird irgendwann digital sein. Worum es vielmehr geht, ist ein Wettbewerb der geldpolitischen Ansätze. Ich denke, dass der geldpolitische Ansatz von Bitcoin viel besser ist als die Geldpolitik der Zentralbanken, weshalb ich davon ausgehe, dass Bitcoin sich durchsetzt und irgendwann zur globalen Leitwährung wird.“

Hiermit spielt er auf die gezielte Verknappung von Bitcoin an, die in das Design der Kryptowährung eingebaut ist und über Zeit dafür sorgt, dass sich das Angebot im Vergleich zur Nachfrage stetig senkt, was wiederum eine Wertsteigerung bedeutet und das bloße Sparen von Vermögen wieder lohnend machen kann. Im Gegensatz dazu werden Fiatwährungen durch die expansive Geldpolitik der Zentralbanken regelrecht entwertet, was für Menschen, die ihr Geld einfach nur „zur Seite legen“ unweigerlich einen Verlust bedeutet.

Auch andere Länder arbeiten bereits an ihrer eigenen Zentralbank-Digitalwährung, so hat die Ukraine zuletzt einen entsprechenden Test abgeschlossen und weitere Forschung an einer „E-Hrywnja“ angekündigt, während China seinerseits kurz vor der Einführung einer digitalen Nationalwährung zu stehen scheint.





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