„Bitcoin kann schon 2021 die 100.000 US-Dollar knacken“

Mark Yusko, der Geschäftsführer der großen Vermögensverwaltung Morgan Creek, ist der Überzeugung, dass Bitcoin (BTC) bereits nächstes Jahr eine Wertsteigerung von mehr als 1.000 % erfahren kann.

Sollte Bitcoin in den nächsten Jahren nämlich eine ähnliche Marktkapitalisierung erreichen wie Gold, dann würde der Kurs der Kryptowährung bereits zwischen 2021 und 2022 auf über 100.000 US-Dollar ansteigen, wie Yusko am 6. Mai im Interview mit Altcoin Buzz erklärte.

Dahingehend ergänzte er:

„Ich glaube wirklich, dass dieser Wandel die größte Chance auf Wertschöpfung darstellt, die ich jemals miterleben werden.“

Das Fass ist übergelaufen

Im Vorlauf auf das bevorstehende Bitcoin-Halving, das vermutlich zwischen dem 12. und 13. Mai stattfinden wird, hat die marktführende Kryptowährung eine stolze Kletterpartie von mehr als 130 % hingelegt, nachdem der Kurswert durch die Corona-Krise im März bis auf fast 3.600 US-Dollar gecrasht war.

„Sie hat sich so verhalten wie alle anderen Wertaufbewahrungsmittel“, so Yusko zur Kursentwicklung von Bitcoin in der Krise. „Was im März passiert ist, lag nicht nur am Coronavirus, vielmehr war das Virus der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen gebracht hat“, so der Vermögensverwalter. Demnach wäre durch COVID-19 lediglich eine Spekulationsblase geplatzt, die sich über längere Zeit auf den Finanzmärkten aufgebaut hatte.

Anstieg bis auf 400.000 US-Dollar möglich

Neben dem sicheren Wertaufbewahrungsmittel Gold sieht Yusko Bitcoin in einer ähnlichen Funktion, was er auf die Knappheit der beiden Finanzprodukte zurückführt. Umso wahrscheinlicher, dass sich zukünftig eine vergleichbare Marktkapitalisierung ergeben könnte.

In diesem Zusammenhang erklärt er:

„Wenn Bitcoin gleichwertig mit Gold wird, wenn also die Marktkapitalisierung von Bitcoin der Marktkapitalisierung von Gold gleicht, dann ist die logische Schlussfolgerung, dass Bitcoin irgendwann bis auf 400.000 oder sogar 500.000 US-Dollar klettert.“

Als Zeitraum für diese Entwicklung peilt Yusko die nächsten 7 – 10 Jahre an, abhängig davon wie viele Bitcoin in der Zwischenzeit verlorengehen.

In der Vergangenheit war der Morgan Creek Chef noch etwas weniger optimistisch, was die Zukunft der Kryptowährung angeht. So meinte er in einem CNBC Interview vom August 2019, dass Bitcoin nur als „Absicherung gegen Chaos“ tauge. Dieser Fall scheint durch Corona nun eingetreten, wie seine jüngsten Äußerungen zeigen.



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