Dieser Krypto-Pionier hat Bitcoin 2015 für das Doppelte auf eBay verkauft

Chris Maurice, der Geschäftsführer der nigerianischen Kryptobörse Yellow Card, hat erstmals 2015 in Kryptowährungen investiert, wobei er Bitcoin (BTC) damals noch über eBay verkauft hat.

„Wir haben in einer Woche einen Umsatz von mehr als 40.000 US-Dollar gemacht und das bei 100 % Aufschlag“, wie Maurice sich im Interview mit Cointelegraph an diese Zeit zurückerinnert. „Da haben wir ganz leuchtende Augen bekommen“, so der Krypto-Unternehmer über seine damalige Euphorie.

Dabei war der heutige Yellow Card Geschäftsführer 2013 über einen Freund erstmals mit Bitcoin in Berührung gekommen. Justin Poiroux, der besagte Freund, ist Mitgründer der gemeinsamen Kryptobörse, die jedoch erst zu einem späteren Zeitpunkt ins Leben gerufen wurde.

Im Jahr 2015 merkte Maurice dann, dass Bitcoin auf eBay für das Dreifache des damaligen Kurswerts verkauft wurde.

Schnell war aus diesem Umstand eine Geschäftsidee geboren:

„Ich habe Justin angerufen und meinte: ‘Hey, wir sind doch zwei schlaue Kerle. Ich weiß, wie eBay funktioniert und du weißt, wie Bitcoin funktioniert. Lass uns damit Geld machen.“

Nach anfänglichem Erfolg geriet die Situation allerdings schnell außer Kontrolle: „Damals habe ich schmerzhaft lernen müssen, wie Kreditkarten funktionieren. (…) Unsere Käufer haben online Kreditkartendaten geklaut und damit dann bei uns über eBay Bitcoin gekauft. Als PayPal das gemerkt hat, haben sie das Geld wieder zurückgebucht, aber die Bitcoin hatten wir schon verschickt.“

„Dabei habe ich dann auch gemerkt, dass Bitcoin-Transaktionen unumkehrbar sind“, so Maurice. Und weiter: „Bei Kreditkarten ist das leider nicht so.“

Bei Kreditkarten können Zahlungsvorgänge in der Tat zurückgebucht werden, was bei Bitcoin nicht bzw. nur sehr schwer möglich ist. Dies kann zum Vorteil, aber auch zum Nachteil sein, abhängig von der jeweiligen Situation.

„Das waren meine ersten Erfahrungen in der Kryptobranche“, wie Maurice zusammenfasst.

Auch wenn nicht ganz ohne Risiko, zeigt der eBay-Verkauf von Maurice, wie profitabel besonders in den Anfangsjahren von Bitcoin die Handelsstrategie der Arbitrage war. Dabei werden Preisunterschiede von Kryptowährungen zwischen Handelsplattformen genutzt, um billig einzukaufen und teuer zu verkaufen.



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