„Es sieht schlecht aus“ – Bitcoin-Futures könnten auf baldigen Crash hindeuten


Die jüngsten Entwicklungen der Bitcoin-Futures lassen die Krypto-Experten aufhorchen, denn laut den Daten vom 10. Juli könnte ein heftiger Abschwung für Bitcoin (BTC) die Folge sein.

Der Cointelegraph Markets Analyst filbfilb hat auf Twitter ein entsprechendes Kursdiagramm der Bitcoin-Futures von CME gepostet und kommt dabei zu einem besorgniserregenden Schluss.

Wiederholt sich der Crash vom März?

„Es sieht schlecht aus“, wie der Experte bei Betrachtung eines Volumen-Indikators feststellt. So weist er darauf hin, dass die Konstellation der Kennzahl aktuell ähnlich ist wie in der Woche vor dem großen Crash im März, als Bitcoin bis auf 3.600 US-Dollar abgestürzt war.

„Fast dasselbe Bild wie vor dem letzten großen Crash und ein klares absteigendes Dreieck mit heftigen Widerständen.“

Insbesondere die Kennzahl „Commitment Of Traders“ (COT), die sowohl Privatanleger als auch professionelle Investoren betrachtet, befindet sich in der gleichen Stellung wie einige Tage vor dem Crash im März. Die COT wird immer freitags ausgewertet und bezieht sich auf die Daten bis zum vorherigen Dienstag, was bedeutet, dass die Kennzahl den Status Quo der letzten paar Tage abbildet.

prior to the crash. COT is updated on Fridays using data from the previous Tuesday; as such, the metric gives a snapshot of the status quo several days previously.

„Ich bezweifle, dass sich daran viel geändert hat“, wie filbfilb gegenüber Cointelegraph mahnt. Ein heftiger Abschwung könnte also kurz bevorstehen.

Kursdiagramm der CME Bitcoin-Futures, Vergleich zwischen März und Juli markiert. Quelle: filbfilb/ Twitter

Wie heftig wird der Crash?

Die aktuelle Kursentwicklung von Bitcoin ist derweil durchwachsen. So hat der positive Schwung des Aktienmarktes die marktführende Kryptowährung zunächst bis auf 9.500 US-Dollar gehievt, was durch einen Abschwung zurück auf 9.000 US-Dollar jedoch negiert wurde.

Auf die Frage, ob der Crash, falls er denn kommen sollte, ähnlich heftig ausfallen wird wie im März, zeigt sich der Experte allerdings optimistisch.

„Ich glaube nicht, dass der Absturz so hart sein wird wie beim letzten Mal“, so filbfilb.

Und weiter:

„Beim letzten Mal haben sich die großen Jungs bei 8.500 – 10.500 US-Dollar in Stellung gebracht und zwar bevor, die äußeren Umstände das Klima vermiest hatten. Die großen Jungs orientieren sich also eher an den technischen Daten als am externen Risiko.“

Der Rückgang wäre also vielmehr eine normale Kursentwicklung und ist nicht zwangsläufig durch die Corona-Krise und deren Folgen bedingt, wenn es nach dem Experten geht.

Der vermeintliche Einfluss der Bitcoin-Derivate auf die Kursentwicklung der marktführenden Kryptowährung hat in den vergangenen Wochen wiederholt für Gesprächsstoff gesorgt. So wurde Ende Juni 1 Mrd. US-Dollar an Open-Interest verzeichnet, was ebenfalls Spekulationen um einen baldigen Abschwung auslöste, der allerdings nicht eingetreten ist.

Die Fundamentaldaten von Bitcoin sind derweil weiterhin stark, so hat die Hashrate zuletzt ein Rekordhoch erzielt, zudem wird die Mining-Difficulty demnächst um 9 % erhöht.





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