Für die Massentauglichkeit – BitPay macht wieder alle Bitcoin-Wallets für Krypto-Zahlungen verfügbar

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BitPay, der führende Krypto-Zahlungsdienstleister, hat am 4. Februar angekündigt, dass es schon bald wieder möglich sein soll, jegliche Bitcoin-Wallet oder Kryptobörse für Zahlungen über BitPay nutzen zu können.

Wie Geschäftsführer Stephen Pair gegenüber Cointelegraph erklärt, hat sich BitPay zu diesem Schritt entschieden, da die Einzel- und Onlinehändler, die den firmeneigenen Krypto-Zahlungsdienst nutzen, ihren Kunden anbieten wollen, über jegliche Bitcoin-Wallet zahlen zu können:

„Die Firmenkunden, die mit BitPay zusammenarbeiten, wollen alle Bitcoin-Wallets unterstützen, genauso wie sie möglichst auch alle Kryptowährungen als Zahlungsmöglichkeit anbieten wollen. Wir haben uns deshalb dazu entschieden, wieder alle Wallets anzubieten.“

Pair erklärt weiter, dass die Umsetzung dieses Schrittes bereits stufenweise beginnt. Sobald er abgeschlossen ist, können Einzel- und Onlinehändler frei entscheiden, welche Wallets sie ihren Kunden als Zahlungsmöglichkeiten anbieten wollen. Dies bedeutet für die Endkunden gleichsam größere Freiheit, da sie sich ihren bevorzugten Zahlungsweg aussuchen können.

Laut Pair können die Händler so Direktüberweisungen (P2P) annehmen, ohne dass sie dafür gesonderte technische Vorkehrungen treffen müssen:

„Wir automatisieren diesen Prozess für die Händler vollständig, da wir ohnehin schon damit Erfahrungen haben. Für die Händler ist es sehr wichtig, alle Bitcoin-Wallets akzeptieren zu können und dies wird ihnen dabei helfen, neue Kunden zu gewinnen und ihren Umsatz zu steigern.“

Wird das BIP70 Zahlungsprotokoll noch gebraucht?

Die jüngste Entscheidung dürfte BitPay allerdings nicht leichtgefallen sein, da der Krypto-Zahlungsdienstleister in der Vergangenheit aus gutem Grund die Verfügbarkeit von Wallets eingeschränkt hatte.

Als der Bitcoin-Kurs 2017 auf sein bisheriges Rekordhoch geklettert war, stellte BitPay bei knapp 9% aller Zahlungen bedeutsame Verzögerungen fest. Die Probleme der Kunden häuften sich in diesem Zeitraum, wie Pair angibt, weshalb BitPay als Lösung letztendlich das firmeneigene Zahlungsprotokoll „BIP70“ einführen musste:

„Damals ist Bitcoin dem eigenen Erfolg zum Opfer gefallen. Als der Hype 2017 und 2018 richtig losgegangen ist, wurde das Netzwerk regelrecht verstopft. In Verbindung mit den hohen Transaktionskosten wurden wir dazu gezwungen, ein paar schwierige Entscheidungen zu treffen, darunter die Einführung unseres Bitcoin-Zahlungsprotokolls.“

Obwohl das BIP70 zwar dabei helfen konnte, die Verstopfung des Netzwerks zu umgehen, wurden Zahlungen dadurch auf bestimmte Bitcoin (BTC), Bitcoin Cash (BCH) und Ether (ETH) Wallets beschränkt. Laut einem Reddit Eintrag von 2018 waren viele BitPay-Nutzer daraufhin unzufrieden, nicht länger einige der beliebtesten Wallets für ihre Zahlungen nutzen zu können.

Auch JSON wird bleiben

Im Rahmen der Wiedereinführung aller Bitcoin-Wallets betont Pair des Weiteren, dass BitPay nichtsdestotrotz weiterhin das JSON Zahlungsprotokoll unterstützen wird, da das Unternehmen „noch viele Wallets in Wartestellung hat, die dieses Protokoll nutzen“.

Wie Pair erklärt, hatte BitPay das JSON Zahlungsprotokoll im Februar 2018 neben dem firmeneigenen BIP70 Protokoll eingeführt, um Transaktionsprobleme der Kunden möglichst vollumfänglich lösen zu können. Dieser Plan schien aufzugehen, da das JSON Protokoll die Fehlerrate damals auf fast 0% absenken konnte.

So konnte das Volumen an Krypto-Zahlungen, die durch Fehler verlorengegangen sind, von mehr als 8% im Dezember 2017 auf unter 1% aller von BitPay abgewickelten Zahlungen gesenkt werden.

In einem firmeneigenen Blogeintrag wurde erklärt, dass das JSON Protokoll eine direkte Kommunikation zwischen Wallet und den BitPay-Servern ermöglicht:

„Wenn eine Wallet eine inkorrekte Zahlung an BitPay übermittelt, dann können die BitPay-Server diese Transaktion automatisch zurückweisen. Dies verhindert, dass eine fehlerhafte Transaktion zu Stande kommt, die nicht auf der Bitcoin-Blockchain eingetragen werden kann und unnötige Transaktionsgebühren entstehen. Wir sind davon überzeugt, dass diese Änderung uns dabei helfen wir, die Zahlungsfehler auf 0 zu reduzieren.“

Aber auch für Wallets, die nicht auf das JSON Protokoll zurückgreifen, sondern ganz normale Bitcoin und Bitcoin Cash Transaktionen durchführen, erwartet Pair zukünftig weniger fehlerhafte Zahlungen, was ihn optimistisch stimmt:

„Die Händler haben ihr Zahlungsangebot für Millionen Wallet-Besitzer auf der ganzen Welt geöffnet, die das Zahlungsprotokoll nicht einsetzen. So können nun auch diese Kunden ihre Krypto-Vermögen zum Online-Shoppen nutzen. Dadurch rückt die Massentauglichkeit von Bitcoin und anderen Kryptowährungen immer näher.“



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