IOTA veröffentlicht Chrysalis-Update als Zwischenschritt zu Coordicide

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Die IOTA Foundation hat ein Zwischen-Update mit dem Namen Chrysalis für sein aktives Mainnet veröffentlicht, wie IOTA-Mitgründer David Sonstebo in einem Blogbeitrag bekanntgab.

Wie Sonstebo schreibt, will IOTA mit Chrysalis noch vor dem Abschluss seines Coordicide-Projekts zur kompletten Dezentralisierung eine unternehmenstaugliche Lösung bereitstellen.

Neuerungen von Chrysalis

Chrysalis integriert einen sogenannten White-Flag-Ansatz zur Berechnung von Salden, einen neuen Auswahlmechanismus von Milestones für den Koordinator und “URTS Tip Selection” für die Node-Software. Darüber hinaus bringt das Chrysalis-Update Unterstützung für ein neues Signaturschema mit sowie die Funktion “Atomic Transactions”, welche unter anderem die Netzwerkauslastung reduziert und den Spam-Schutz verbessert.

Wie Sonstebo betont, ist die Veröffentlichung von großen Protokoll-Updates einer der großen Vorteile von IOTA im Vergleich zu anderen Netzwerken auf Basis von Distributed-Ledger-Technologie (DLT), da beim Tangle-Ansatz komplett auf Miner verzichtet werden kann. Gerade Performancesteigerungen stünden dem Mining-Prinzip entgegen. Der IOTA-Mitgründer schreibt dazu:

“Warum ist dieser Prozess der Übernahme wichtiger Protokollverbesserungen bei den erlaubnisfreien DLTs relativ einzigartig für die IOTA? Die einfache Antwort ist die Abwesenheit von Minern. Bei den meisten genehmigungsfreien DLTs stehen die wirtschaftlichen Anreize der Miner in Konflikt mit denen der Nutzer des Netzes. Ein besserer Datendurchsatz und geringere Latenzzeiten können den Entgeltmarkt stören, auf den sich die Miner verlassen. Eine Zustimmung zur Verbesserung des Netzwerks könnte sich somit auf ihre eigene Rentabilität auswirken.”

Coordicide soll noch 2020 als Prototyp live gehen

IOTA veröffentlichte erst Ende Januar eine aktualisierte Version seines Coordicide-Whitepapers. Bis Ende des ersten Quartals will IOTA laut seiner Ende 2019 vorgestellten Roadmap einen Prototypen des GoShimmer-Nodes in Betrieb nehmen. Für das Ende des dritten Quartals stellt IOTA dann den Launch eines Alpha-Testnetzwerks in Aussicht. Im Dezember 2019 präsentierte IOTA zudem einen sogenannten Lightweight Note namens “Hornet” als Beta-Version.



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