JPMorgan Analysten sehen Bitcoin als Commodity „leicht“ überbewertet

Mehrere Analysten der großen Investmentbank JPMorgan Chase haben Bitcoin mit anderen Commodities (Handelswaren) verglichen und sind dabei zu dem Ergebnis gekommen, dass es für die marktführende Kryptowährung demnächst wieder nach unten geht.

„Die JPMorgan Analysten haben den intrinsischen Wert von Bitcoin berechnet, indem sie die Kryptowährung als Commodity betrachtet haben und dabei die Grenzkosten der Produktion als Maßstab genommen haben“, wie es am 14. Oktober in einem entsprechenden Artikel von BloombergQuint heißt. Und weiter:

„Bitcoin ist auf kurze Sicht mit leichtem Gegenwind konfrontiert, was aus der Analyse des Futures-Marktes und einer Schätzung des intrinsischen Wertes der Kryptowährung durch JPMorgan Chase hervorgeht.“

Der Kurswert der Bitcoin-Futures liegt oftmals knapp über oder unter dem tatsächlichen Kurswert der Währung. In der Regel nähern sich die Futures dem Kurswert mit Ablauf ihrer Kontraktdauer immer weiter an. Ein höherer Kurs der Futures deutet meist auf eine positive Kursentwicklung für Bitcoin hin, während ein etwas niedrigerer Kurs oftmals das Gegenteil bedeutet.

Trotz ihrer leicht negativen Prognose stellen die JPMorgan Analysten fest, dass die Anzahl der positiven Futures-Kontrakte die Anzahl der negativen Futures übersteigt. Zudem sehen sie ein steigendes Kaufinteresse, was sie darauf zurückführen, dass zuletzt namhafte Investoren wie Paul Tudor Jones, MicroStrategy und Square mit großen Summen in Bitcoin eingestiegen sind.

In den vergangenen Jahren konnte sich die Kryptowährung immer mehr als Commodity etablieren, die zumeist mit Gold verglichen wird. Die Tatsache, dass nun auch Mainstream-Analysten Bitcoin als Commodity einstufen, könnte darauf hindeuten, dass sich diese Lesart zunehmend durchsetzt.



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