Peter Schiff gibt zu: Bitcoin profitabel

Der Bitcoin (BTC)-Skeptiker Peter Schiff hat zugegeben, dass das Halten von Kryptowährung profitabel sei. Er behauptete aber, dass sie “nie” mit Fiatwährungen konkurrieren würden.

In einem Tweet am 18. Februar hat Schiff, der als scharfer Bitcoin-Kritiker und langjähriger Gold-Befürworter bekannt ist, “zugegeben”, dass die Kryptowährung in den letzten zehn Jahren eine erfolgreiche Investition gewesen sei.

Schiff: BTC-Investoren “verdienen eine Menge Geld”

“Ich gebe zu, dass jeder, der vor 10 Jahren #Bitcoin gekauft und heute verkauft hat, eine Menge Geld verdient”, schrieb er.

“Aber ich habe nie gesagt, dass der Bitcoin-Kurs nicht steigen kann. Ich habe lediglich gesagt, dass Bitcoin als Geld niemals erfolgreich sein wird. Nichts, was in den letzten 10 Jahren geschehen ist, hat das Gegenteil von dem bewiesen, was ich gesagt habe!”

Nachdem er das Wallet-Passwort wiederherstellen konnte, als er glaubte, dass er es verloren hatte, ist Schiff nun wieder Eigentümer von etwa 0,4 BTC. Diese wurden im Rahmen einer Spendenkampagne aufgebracht, die ihn im vergangenen Jahr von den Bitcoin-Vorteilen überzeugen wollte.

Er hat sich zwar weiterhin gegen Bitcoin geäußert, doch Schiff zeigte sich in der Zeit, in der er seine Bestände für immer verloren glaubte, merklich verärgert.

Seine jüngste Kritik stieß bei den Twitter-Nutzern wie immer auf wenig Sympathie. Das Bitcoin-freundliche Reisebüro TravelbyBit hat ebenfalls darauf reagiert.

“#Bitcoin hat sich als Geld durchgesetzt”, so das Unternehmen.

Schiff sagte außerdem, dass sich der RT-Moderator Max Keiser geweigert habe, mit ihm über die Episode der Nachrichtensendung Infowars vom Wochenende zu diskutieren. Wie Cointelegraph berichtete, nutzte Keiser die Gelegenheit und hat “offiziell” seine Prognose für den Bitcoin-Kurs von 100.000 US-Dollar auf 400.000 US-Dollar korrigiert.

Besser als Gold

Wie Saifedean Ammous in seinem populären Buch “The Bitcoin Standard” in Bezug auf die technischen Eigenschaften anmerkte, besitze Bitcoin nicht nur die drei grundlegenden Eigenschaften, die von Geld gefordert sind, sondern sei darin auch wesentlich effektiver als Fiatwährungen.

Aufgrund des festgelegten, nicht manipulierbaren Umlaufangebotes kann man Bitcoin als “digitales Gold” bezeichnen. Schiff kann das schon seit geraumer Zeit nicht widerlegen.

Die Vorstellung, dass Bitcoin bald eine Marktkapitalisierung aufweisen könnte, die der der gesamten physischen Goldreserven der Welt entspricht, ist weiter ein zentrales Thema in dieser Debatte.





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