US-Behörde FinCEN sucht Experten zur Bekämpfung von Krypto-Kriminalität

Das amerikanische Finanzministerium will sich Fachexperten für Kryptowährungen ins Boot holen, um die Herausforderungen bei der Regulierung der Anlageklasse besser meistern zu können.

Das Financial Crimes Enforcement Network (FinCEN), also die Abteilung zur Bekämpfung von Finanzkriminalität, hat dementsprechend zwei Stellenausschreibungen veröffentlicht, in denen nach Experten für Kryptowährungen gesucht wird. Dabei sollen diese allen voran Fachwissen im Bereich der Krypto-Kriminalität mitbringen.

Die Stellenanzeigen vom 12. Dezember schreiben zwei Vollzeitstellen für Experten aus, die sich mit Finanzkriminalität durch Kryptowährungen auskennen. Diese Expertise sollen sie einbringen, um „bei der Entwicklung von strategischen Gegenmaßnahmen mitzuwirken“. Die neuen Beamten sollen dabei möglichst zu mehreren speziellen Themen Input geben können.

Wie die Strafverfolgungsbehörde angibt, braucht es für die Stellen der Beamtengruppen GS-14 und GS-13 mindestens ein Jahr Erfahrung auf ähnlicher Stufe, was den Dienst in einer Bundesbehörde angeht. Laut FinCEN liegt das zu erwartende Gehalt zwischen 102.663 bis 157.709 US-Dollar pro Jahr.

Die FinCEN erwartet von ihren neuen Experten, dass sie „extrem komplexe und sensible Aufgabenstellungen“ im Bereich der Krypto-Kriminalität bearbeiten können, darunter zum Beispiel Beratungstätigkeiten für Finanzinstitute.

Mit den Stellenausschreibungen zeigt die Behörde, dass sie durchaus für Feedback aus der Kryptobranche offen ist, nachdem das ihr übergeordnete Finanzministerium zuletzt wegen eines Gesetzentwurfes in die Kritik geraten war, der ein etwaiges „Verbot“ von Krypto-Wallets anstrebt.

Wie Anfang Dezember berichtet, soll der geplante Gesetzentwurf neue Regulierungsvorschriften für den Umgang mit „selbstverwalteten“ Wallets einführen. Am 9. Dezember hatten sich daraufhin mehrere Abgeordnete des US-Parlaments gegen ein solches Verbot ausgesprochen, da sie darin eine Gefahr für Innovation sehen.

Wichtige Köpfe der Kryptobranche wie Circle-CEO Jeremy Allaire haben sich diesem Widerstand angeschlossen, da sie das geplante Gesetz als wenig zielführend sehen.



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