Von Peter Thiel gestütztes Startup will Texas zum Hotspot für Krypto-Mining machen

Alex Liegl, der CEO des Mining-Unternehmens Layer1 Technologies, ist der Überzeugung, dass der amerikanische Bundesstaat Texas, „für große Unternehmen, die günstigsten Strompreise der Welt“ anbieten kann.

Layer1 hat vor knapp zwei Wochen im westlichen ihren Mining-Betrieb aufgenommen, wobei mehrere 2,5-Megawatt starke Rechner online gegangen sind. Bis 2022 will Layer1 für 30% der gesamten Hashrate von Bitcoin (BTC) verantwortlich sein.

Der Bundesstaat Texas ist in den USA der größte Produzent von Windenergie, der mehr Windkraft produziert als der zweit-, dritt- und viertgrößte Staat zusammengenommen. Wäre Texas ein eigenes Land, dann wäre es weltweit der fünftgrößte Produzent von Windkraft.

Obwohl durch diesen Umstand auch viel günstiger Strom für Krypto-Mining bereitsteht, hat die Branche bisher größtenteils einen Bogen um den US-Staat gemacht, da hier im Sommer besonders hohe Temperaturen erzielt werden. Um dieser Hitze entgegenzuwirken, sind die Mining-Rechner von Layer1 in große Container eingelassen, die mit einer nicht leitenden Flüssigkeit befüllt sind.

„Wenn wir unsere Prozessoren mit Luft kühlen würden, würden sie verglühen“, wie Liegl diese Überlegung gegenüber Forbes erklärt.

Layer1 will Mining im Sommer aussetzen

Im Oktober 2019 konnte Layer1 50 Mio. US-Dollar Investitionskapital einsammeln, wobei der Deutsche Peter Thiel nebst der Digital Currency Group und Shasta Ventures zu den Hauptinvestoren gehört.

Durch die Finanzspritze war Layer1 in der Lage, ein Umspannwerk aufzukaufen, das im westlichen Texas beheimatet ist und bis zu 100 Megawatt umsetzen kann. Im Zuge dieser Übernahme ist der Firmenwert auf 200 Mio. US-Dollar gestiegen.

Die steigenden Strompreise im Sommer will sich Layer1 ebenfalls zu Nutze machen, da der eigene Strom bei Bedarf in das Hauptnetz eingespeist werden kann, um zusätzliche Einnahmen zu generieren.

Auch Northern Bitcoin AG will in Texas minen

Im Januar hatte die Whinstone, eine Tochter der in Frankfurt (a.M.) ansässigen Northern Bitcoin AG, angekündigt, dass sie eine Partnerschaft mit dem japanischen Internetanbieter GMO und dem Finanzdienstleister SBI eigegangen ist, um Transaktionen über ihr in Texas gelegenes Rechenzentrum abzuwickeln.

Das Rechenzentrum von Whinstone soll eine Kapazität von 300 Megawatt haben und bis 2021 auf 1 Gigawatt ausgebaut werden.

Damit hätte die Mining-Anlage von Whinstone die 3-fache Leistungsfähigkeit des Bitmain-Rechenzentrums im gleichen Ort. Bitmain ist der weltweit größte Mining-Anbieter.



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