WEF richtet Globaler Konsortium für digitale Währungen ein

Das Weltwirtschaftsforum (WEF) hat ein globales Konsortium eingerichtet, das sich mit der Gestaltung eines Rahmens für die transnationale Verwaltung digitaler Währungen, einschließlich Stablecoins, widmet. Das soll das erste Konsortium seiner Art sein.

Einer Pressemitteilung vom 24. Januar zufolge konzentriert sich das neu gegründete Global Consortium for Digital Currency Governance auf die Entwicklung von interoperablen, transparenten und integrativen politischen Ansätzen zur Regulierung der digitalen Währungen und zur Förderung der öffentlich-privaten Zusammenarbeit in Industrie- und Schwellenländern.

Fragmentierung verhindern

Das WEF sagte, die Motivation hinter der Einrichtung des Konsortiums sei es, zu zeigen, dass eine gut durchdachte globale Steuerung der Schlüssel zur Realisierung des vielversprechenden Potenzials digitaler Währungen ist. Damit soll die finanzielle Integration durch eine bessere Zugänglichkeit zu Finanzdienstleistungen für Leute weltweit ohne und mit nicht ausreichendem Zugang zu Bankendienstleistungen gefördert werden.

Das Konsortium wird internationale Unternehmen, traditionelle Finanzinstitutionen, Regierungsvertreter, technische Experten, Akademiker, internationale Organisationen, NGOs und Mitglieder der Communitys des WEF zusammenbringen.

Das WEF sprach über den derzeit fragmentierten Zustand der globalen Regulierung von digitalen Währungen. Es wolle sich darauf konzentrieren, Vertrauen zu schaffen und innovatives Denken in Bezug auf die Regulierungspolitik zu fördern, die öffentliche und private Akteure im globalen digitalen Währungsraum unterstützen könne.

Zahlreiche hochrangige Persönlichkeiten haben die Initiative unterstützt. Darunter etwa der Gouverneur der Bank von England Mark Carney, der WEF-Gründer und geschäftsführende Vorsitzende Klaus Schwab, der leitende Minister und Vorsitzende der Zentralbank von Singapur Tharman Shanmugaratnam, sowie Mitarbeiter des Finanzministeriums und der Zentralbanken von Ägypten und Bahrain.

Neha Narula, die Direktorin der Digital Currency Initiative am Massachusetts Institute of Technology (MIT), sagte: “Die Schaffung eines integrativen, integrierten globalen digitalen Währungssystems erfordert einen Dialog zwischen den Beteiligten, von den Finanzministern bis zu den Open-Source-Entwicklern.”

Prominente aus der Kryptowährungsbranche, darunter Joe Lubin von Consensys, David Marcus von Calibra und Elizabeth Rossiello von BitPesa, haben ebenfalls ihre Unterstützung für das WEF-Konsortium zugesagt. Rossiello sagte, sie hoffe, dass das gemeinsame Fachwissen dazu beitragen würde, den Weg für “tatsächlich globale Empfehlungen von Richtlinien” zu ebnen.

Krypto auf dem Weltwirtschaftsforum

Auf der WEF-Tagung in Davos diese Woche wurde viel positives Engagement für die derzeitige und zukünftige Rolle der digitalen Währungen im globalen Finanzwesen gezeigt.

Am 22. Januar haben das WEF und mehrere große Zentralbanken ein Toolkit für politische Entscheidungsträger herausgebracht, das auf die weitere Untersuchung von den drei Kategorien der CDBC-Entwicklung ausgerichtet ist: Einzelhandel, Großhandel und Hybride.





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