Werbung für Bitcoin? – Spanische Politiker bekommen Krypto-Gelder zugeschickt

Die Parlamentarier aus dem spanischen Kongress haben eine positive Überraschung erlebt, denn jeder von ihnen hat den Gegenwert von 1 Euro an sein E-Mail-Postfach gesendet bekommen.

Wie das spanische Nachrichtenportal ABC ist dies Teil einer Aktion der Dezentralisierten Plattform Tutellus, die Bildungstechnologie per Krypto-Technologie tokenisieren will, und des Blockchain Observatoriums. Die Aktion soll in Spanien Aufmerksamkeit für Kryptowährungen schaffen.

Alle 350 Abgeordneten des Kongresses haben dementsprechend den Gegenwert von 1 Euro in Form einer Kryptowährung als E-Mail bekommen. Miguel Caballero, der Gründer von Tutellus, gibt an, dass er damit für die zukünftige Rolle von Kryptowährungen in der Gesellschaft sensibilisieren will:

„Wir haben den ehrwürdigen Abgeordneten damit gezeigt, dass wir mitten in einem grundlegenden Wandel stecken, was die Nutzung des Geldes angeht, zudem haben wir hervorgehoben, dass Kryptowährungen dabei eine wichtige Rolle spielen.“

Caballero betont, dass die Krypto-Gelder „keine Spende sind“. Er geht zwar davon aus, dass einige Abgeordnete Kryptowährungen bereits kennen, nichtsdestotrotz wäre dies für diejenigen, die weniger mit dem Thema vertraut sind, eine Gelegenheit, um zu lernen.

Spanien ist nicht das erste Land, in dem Krypto-Gelder an Politiker geschickt wurden. So hat in den USA die Kammer für Digitalwirtschaft Anfang Oktober jeweils 50 US-Dollar in Bitcoin an 541 Abgeordnete des amerikanischen Kongresses verschickt, wie Decrypt berichtet.

Die spanischen Banken zeigen bereits ein verstärktes Interesse an Kryptowährungen und Blockchain, so arbeitet die Bank Santander zum Beispiel mit dem Blockchain-Zahlungsdienstleister Ripple zusammen, während die Banco Bilbao Vizcaya Argentaria (BBVA) eine Studie zur Nutzung kryptografischer Verfahren in Auftrag gegeben hat.

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat wiederum angekündigt, dass sie die Einführung eines Digitalen Euros untersuchen will.



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