Zentralbank von Kanada schaltet Stellenanzeige für Forschung an „potenzieller“ Digitalwährung

Die Bank of Canada sucht nach einem Ökonomen, der Fachkenntnisse über Finanztechnologie und Digitalwährungen hat. Dies könnte ein Fingerzeig darauf sein, dass die kanadische Zentralbank ihre Bemühungen um eine eigene Zentralbank-Digitalwährung (CBDC) intensiviert.

Laut der offiziellen Webseite der Bank, hätte es der Ökonom zur Aufgabe, die neues Entwicklungen im Feld der elektronischen Zahlungen zu beobachten und zu analysieren, entsprechende Forschungsprojekte dahingehend aufzusetzen, Forschungsergebnisse zu protokollieren und an der „potenziellen Entwicklung einer CBDC“ mitzuwirken.

Zu den von der Zentralbank geforderten Qualifikationen, die die etwaigen Kandidaten mitbringen sollen, gehören Fachkenntnisse über Bitcoin, Ethereum und andere große Kryptowährungen. Zudem sollten die Bewerber auch mit traditionellen Zahlungssystemen eng vertraut sein.

Des Weiteren sollen Erfahrungen beim Umgang mit Blockchain-Daten und bei der Analyse von Verbraucherumfragen vorhanden sein.

Die Frist für Bewerbungen ist auf den 25. Oktober 2020 terminiert.

Timothy Lane, der stellvertretende Chef der kanadischen Zentralbank, hatte die Zentralbanken der Welt im Hinblick auf die Corona-Krise zuletzt dazu aufgefordert, eigene Digitalwährungen zu entwickeln. In diesem Zusammenhang bestätigte er auch, dass die Entwicklung einer kanadischen Digitalwährung „mit schnellen Schritten voran“ gehen würde.

Mit der Arbeit an einer eigenen Digitalwährung schließt sich Kanada den Zentralbanken von Japan, China, der USA und weiterer Länder an, die ebenfalls bereits an ähnlichen Projekten forschen oder arbeiten.



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