Halving-Kurszyklen deuten auf Bitcoin-Kurs von 340.000 US-Dollar hin


Bitcoin (BTC) müsste bis auf 340.000 US-Dollar klettern, um die Performance seit dem letzten Halving zu wiederholen.

Die entsprechende Feststellung haben die Krypto-Marktforscher von ChartsBTC am 20. August auf Twitter gemacht, wobei sie ergänzen, dass die führende Kryptowährung bei ihrem momentanen Kursstand von 11.700 US-Dollar noch viel Luft nach oben hat.

Sogar Aufschwung bis 1,6 Mio. US-Dollar denkbar?

Bei Betrachtung der maximalen Hochs der Entwicklungszyklen der vergangenen Bitcoin-Halvings wird auf der logarithmischen Skala (siehe Grafik unten) ersichtlich, dass der Kurs während des ersten Zyklus einen 36-fachen Sprung machen konnte, während es beim zweiten Zyklus ein 17-facher Sprung war.

Um ähnlich erfolgreich zu sein wie im letzten Zyklus müsste Bitcoin nun also mindestens auf 340.000 US-Dollar klettern. Legen wir den Preissprung des ersten Zyklus zugrunde, dann müsste sich die marktführende Kryptowährung von ihrem Rekordhoch von fast 20.000 US-Dollar auf 720.000 US-Dollar verbessern.

Beim Vergleich der Preissprünge des maximalen Tiefs auf das jeweilige Hoch eines Zyklus werden die Ergebnisse sogar noch deutlicher. Selbst wenn Bitcoin „nur“ den kleineren Preissprung des letzten Halvings wiederholen würde, würde der Kurs um das 130-Fache steigen und einen Wert von knapp 400.000 US-Dollar erzielen.

Auch wenn die Kursstände während der Halvings verglichen werden, ergibt sich für Bitcoin immerhin ein Kursziel von 250.000 US-Dollar für den aktuellen Zyklus.

„Wenn wir die Preissprünge der vorherigen Zyklen auf den jetzigen übertragen, dann ergeben sich für die Kursentwicklung in den nächsten 18 Monaten Hochs zwischen 250.000 – 1,6 Mio. US-Dollar“, wie die ChartsBTC-Analysten errechnen.

Jedoch weisen sie im gleichen Atemzug auch darauf hin, dass diese Berechnungen zwar mathematisch schlüssig sind, aber nicht als tatsächliche Prognose gesehen werden dürfen.

„Auch wenn es toll klingt, aber hier ist der Wunsch Vater des Gedanken“, wie die Marktfroscher deshalb warnen. Und weiter:

„Die Performance der Vergangenheit ist keine Garantie für die Zukunft.“

Bitcoin-Kurs im Laufe der Halvings. Quelle: ChartsBTC/ Twitter

Bitcoin-Optimisten haben Hochkunjunktur

So oder so sieht die Lage für Bitcoin-Anleger aktuell gut aus, denn allein in diesem Monat konnten Gewinne von 30 % eingefahren werden.

Wie Cointelegraph berichtet, sieht die nähere Zukunft trotz eines kleineren Abschwungs weiterhin rosig aus.

Vijay Boyapati, der Autor des Buches „Memory Pool“, gibt derweil seine eigene optimistische Kursprognose ab. So meint er, dass Bitcoin der Kursentwicklung des Halving-Zyklus von 2016 momentan sogar voraus ist, weshalb er noch vor Ende 2020 ein neues Rekordhoch erwartet.

Nach seinen Berechnungen müsste sich dabei ein ähnlicher Wert wie aus der Analyse von ChartsBTC ergeben.

„Wenn wir der Kursentwicklung von 2016/17 folgen (der wir im Moment voraus sind), dann müsste am 19. Oktober 2021 der Hochpunkt dieses Zyklus erreicht werden, der sich ungefähr bei 325.000 US-Dollar befinden würde“, so die Einschätzung von Boyapati.

Der Krypto-Analyst PlanB, der sich für die Einführung des Stock-To-Flow Berechnungsmodells verantwortlich zeichnet, bestätigt diese Annahmen, denn sein Modell sieht einen durchschnittlichen Kurs von 288.000 US-Dollar für diesen Halving-Zyklus vorher, wobei bis 2024, wenn das nächste Halving durchgeführt wird, ein Spitzenwert von 576.000 US-Dollar oder höher möglich sein soll.





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