Kursziel von 50.000 US-Dollar ist „realistisch“ für Bitcoin


Der bekannte Krypto-Trader Tone Vays ist überzeugt, dass Bitcoin (BTC) sich den Rest des Jahres 2020 oberhalb von 10.000 US-Dollar halten kann.

Anfang des Jahres war Vays noch skeptisch, dass die marktführende Kryptowährung bis 2021 über die 20.000 US-Dollar Marke klettern kann, aber mittlerweile hält er es für möglich, dass das Rekordhoch schon bald geknackt wird.

Falls Bitcoin mittelfristig tatsächlich über 20.000 US-Dollar springt, wird es laut Vays wahrscheinlich sogar zu einer anschließenden Wertverdoppelung kommen. Dies schlussfolgert der ehemalige Wall Street Trader daraus, dass sich die Kryptowährung in der Vergangenheit bereits ähnlich verhalten hat. Dementsprechend wäre in diesem Fall ein Kursziel von 45.000 – 50.000 durchaus „realistisch“.

Bitcoin-Kursentwicklung. Quelle: TradingView.com

So erklärte Vays im Interview mit IGTV:

Jedes Mal, wenn Bitcoin ein Rekordhoch knackt, und ganz besonders, wenn es bis dahin ein Jahr gedauert hat, dann tendiert der Kurs zu einer Verdoppelung. Deshalb sehe ich 45.000 – 50.000 US-Dollar als realistisches Kursziel.“

Weiterer Aufwind ab 20.000 US-Dollar?

Dabei prognostiziert Vays die Kursentwicklung so, dass Bitcoin für den Rest des laufenden Jahres oberhalb der 10.000 US-Dollar Marke verharrt und sich im Folgejahr dann in Richtung 20.000 US-Dollar aufschwingt:

„Anfang des Jahres dachte ich noch, dass es selbst nächstes Jahr noch schwierig wird, die 20.000 US-Dollar zu knacken, aber inzwischen halte ich es für sehr wahrscheinlich, dass wir nächstes Jahr über 20.000 US-Dollar springen.“

Wie andere Analysten im August bestätigt haben, ist die 10.000 US-Dollar Marke zum starken Support für Bitcoin geworden und solange die psychologisch wichtige Hürde verteidigt werden kann, ist ein weiterer Aufwärtstrend umso wahrscheinlicher.

Darüber hinaus zieht Vays im Interview einen Vergleich zwischen Bitcoin und Gold, wobei er darauf hinweist, dass das Edelmetall zuletzt selbst ein neues Rekordhoch erzielen konnte und den Schwung mitgenommen hat, um anschließend weitere 5 % nach oben zu steigen.

Für die marktführende Kryptowährung sagt der Trading-Experte ein ähnliches Szenario voraus, falls Bitcoin mittelfristig die 20.000 US-Dollar Marke knacken kann. So meint er:

„Gucken wir uns an, was Gold momentan macht. Gold hat endlich das Rekordhoch geknackt, das es vor zehn Jahren aufgestellt hatte und hat noch 100 US-Dollar zusätzlich geschafft. Es konnten nach dem Durchbruch also locker noch 5 % draufgelegt werden. Warten wir ab, wie weit Gold noch steigt und ob Bitcoin eine ähnliche Entwicklung nehmen kann.“

Wie hoch kann es gehen?

Die verschiedenen Prognosemodelle berechnen, dass Bitcoin zukünftig irgendwo zwischen 30.000 – 250.000 US-Dollar landen wird.

Tone Vays gibt an, dass er schon damit zufrieden wäre, wenn Bitcoin bei 45.000 US-Dollar die nächste Obergrenze erreicht. In der Tat hat es sich in der Vergangenheit so verhalten, dass die Kryptowährung nach dem Durchbruch eines vorherigen Rekordhochs bis auf einen neuen Zenit steigt und dann wieder nach unten korrigiert. Ein all zu schneller Sprung auf einen astronomischen Kurswert, der nicht nachhaltig gefestigt werden kann, würde jedoch für einen anschließenden Crash Tür und Tor öffnen, weshalb der Experte schon mit weniger zufrieden wäre:

„Ob ich daran glaube, dass wir bis auf 100.000 US-Dollar klettern? Das will ich lieber nicht behaupten. Ich wäre schon froh, wenn wir bis auf eine Obergrenze von 45.000 US-Dollar klettern, was ganz schnell passieren kann.“

Der beständige Motor hinter dem momentanen Höhenflug von Bitcoin und Gold ist die makroökonomische Lage in der Corona-Krise. Die anhaltende Unsicherheit und drohende Inflation treibt Anleger dazu, auf Wertaufbewahrungsmittel wie die Kryptowährung und das Edelmetall auszuweichen.





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